Nach rd. 1200 Jahren kehrt der germanisch/sächsische
Gott Krodo an seinen Ursprungsort zurück.
In vorchristlicher Zeit verehrten die im Harzvorland
lebenden Sachsen einen Götzen namens KRODO.
Auf dem heutigen Gr. Burgberg in Bad Harzburg stand seine Statue in
Lebensgröße. Im Zuge der Christianisierung ließ Kaiser
"Karl der Große" diese Statue durch die Sachsen stürzen
und errichtete am gleichen Ort eine Stiftskirche. Später baute
"Kaiser Heinrich IV" auf dem Gr. Burgberg seine schönste
und größte Burganlage. Die Verehrung des Götzen Krodo
hielt in Verbindung mit einem starken Marienglauben bis in das 16.
te Jahrhundert an. Erst Herzog Julius zu Braunschweig / Lüneburg
machte dem ein Ende.
Bis heute hält sich das Gedenken an diese sächsische Gottheit
in Bad Harzburg, wie viele Einrichtungen und Namensgebungen zeigen.
Am "Tag des offenen Denkmals",
am 09.09. 2007 wurde nun die seinerzeit gestürzte Statue wieder
auf dem Gr. Burgberg aufgestellt. Nach der vorliegenden Skizze von
Conrad Bothe aus der Sachsenchronik schuf der Künstler Volker
Schubert aus Oker die neue Statue.
Aus V4A-Stahl gefertigt, wird sie nun bis in unabsehbare Zeit die
Besucher der Burganlage begrüßen.
Mehr zur Krodo-Chronologie unter www.woick-wandern.de
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Der Götze
CRODO - die germ. Gottheit KRODO