Wetterfahne wieder auf dem Kleinen
Burgberg in Bad Harzburg
Eine grün gestrichene Wetterfahne mit einem springenden
Ross und der Jahreszahl 1934 zierte seit Jahrzehnten die Felskuppe des
Kl. Burgberges in Bad Harzburg. Eingerostet, drehte sie sich nicht mehr
im Winde und kaum noch jemand nahm noch von ihr Notiz.
Als sie dann eines Tages nicht mehr von weitem zu sehen war, erinnerten
sich einige Freunde des Kl. Burgberges an diesem früher so markanten
Punkt in der Landschaft.
Es wurde nachgeforscht – und siehe da, die Wetterfahne war am
Fußende durchgerostet und lag nun zusammen mit einer gleichfalls
verrotteten Holzbank am Fuß der Klippen. In einer abendlichen
Aktionen bargen die Feuerwehrkameraden Axel Breustedt und Andreas Hackbeil
die Wetterfahne und schafften sie in den Betrieb „Breustedt-Metallbau“.
Hier wurde die Wetterfahne grundlegend saniert und feuerverzinkt (Bild1).
Eine Übung der freiwilligen Feuerwehr Bad Harzburg wurde zum Samstag,
den 12. April 2008 angesetzt und in einer gar nicht so einfachen Aktion
wurde die Wetterfahne wieder an der gleichen Stelle wie vorher aufgestellt.
Nun steht sie wieder als glänzender Blickfang auf der Klippe des
Kl. Burgberges in Bad Harzburg und die Bewohner und Gäste in Bad
Harzburg können aus verschiedenen Blickwinkel die Fahne sich im
Winde drehen.
Wanderfreunde der beliebten und von Julika Pritchard geführten
Montags-Wanderung der „Kurverwaltung“ spendeten eine neue
Bank, die drei Tage später gleichfalls wieder an Ort und Stelle
aufgestellt wurde.
Rätselhaft bleibt weiterhin der Umstand, warum diese Wetterfahne
1934 dort aufgestellt wurde und welche symbolische oder historische
Bedeutung das springende Ross auf der Wetterfahne haben.
April 2008 - Horst Woick
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